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Im Zaubergarten der Seele
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Naturimpressionen mit GedichtenMeine Texte suchen die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Teilweise stellen sie menschliche Verhaltensweisen in Frage, aber sie möchten nicht belehren oder verurteilen. Sie möchten zum Nachdenken anregen. Ich sehe mich als Beobachter und versuche mich in Menschen, Tiere und Dinge einzufühlen.Die Musik und die Natur sind für mich das Schönste, Kostbarste und Erhabenste auf dieser Welt. Mehr bräuchte ich nicht zum Glücklichsein.Selbst die einfachste Musik, kann wunderschön sein, so wie die Natur sie vollbringt. Wie rauscht doch ein Wasserfall so kraftvoll und majestätisch. Er erzählt uns von seiner langen Reise, aber wir hören ihm nicht zu. Wie schön singt ein kleiner Vogel und findet kaum Beachtung. Und der Wind summt ein Lied. Ihm scheint alles gleich zu sein. Der Trommel Schlag geht uns ans Herz, weil er uns verbindet mit Mutter Erde und uns Menschen. Jedes Wesen auf dieser Erde hat Seine ihm eigene Melodie. Diese Melodie in uns gilt es wiederzufingen. Lausche und Du wirst Deine Musik in Deinem Herzen hören.An meine liebe IsarWie gern sitz ich an Deinen Ufern und hören Deiner Simme Klang. Der mich hinführt zu innerer Ruhe. Die Gedanken werden still. Viele Flüsse hab ich gesehn, doch keinen fand ich, war wie Du. Mit Dir fühl ich mich ganz verbunden. Dein Rauschen ist für mich die schönste Musik und sie endet nie. Seit undenklichen Zeiten fließt Du dahin. Du windest Dich wie eine Schlange durch das liebliche Tal. An manchen Orten wird Deine Stimme laut, laut wie ein Orkan, der alles übertönt und dann wieder hört man Deine Stimme kaum. Für mich bist Du ein vollkommenes Wesen voller Reinheit und Schönheit. Du hast die Zeit überwunden. Du hast gelernt, das "Ewige Sein". Wie gerne würd ich bei Dir bleiben, doch die Welt läßt mich nicht los. Auch bin ich noch nicht bereit, sie loszulassen, denn auch sie hat ihre Reize. Ich bin eben nicht vollkommen, nur ein Mensch, der versucht die Wahrheit zu ergründen.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Alles Weiss, 1 Audio-CD
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"ALLES WEISS - eine Welt, die nicht fragt und mich nicht aufhält"Die Farbe Weiß steht in der Regel für Unschuld und Reinheit. Weiß ist auch das unbeschriebene Papier und jenes weiße Blatt steht für den Anfang beim Schreiben eines Buches oder auch eines Liedtextes, einer neuen Melodie. Die Schlagersängerin und Violinistin Franziska Wiese liebt diese Farbe in allen Nuancen und hat deshalb ihr zweites Album, "ALLES WEISS" genannt.Franziska Wiese bewies vom Start weg Mut. Sie wagte klanglich Neues und hat mit ihrer faszinierenden Stimme und ihrem meisterhaften Geigenspiel in Windeseile für frischen Wind im Schlager gesorgt. Ihr Debüt-Album "Sinfonie der Träume" stieg sofort in die Top 50 der deutschen Charts ein und bescherte ihr jede Menge Fernsehauftritte. Franziskas unverkennbares Markenzeichen ist ihre Violine, die sie virtuos in nahezu jedem ihrer Songs einsetzt.Das weiße Blatt Papier hat sich am Ende gut gefüllt und Franziska Wiese hat uns ein neues Album geschenkt, dass progressiv und modern einen ganz eigenen Weg zum deutschen Schlager aufzeichnet. "ALLES WEISS" zeigt Franziska pur und ohne Kompromisse. Dass Franziska Wiese die Zukunft gehört, steht bei so viel Talent und Mut außer Frage.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Alive AG Junge, komm bald wieder - 50 grosse Er...
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Freddy Quinn kam am 27.09.1931 in Niederfladnitz in Österreich zur Welt. Er zog mit seinem Vater in die USA, wo er zur Schule ging und Trompete spielen lernte. Später kam er zurück zur Mutter nach Österreich. Als Jugendlicher zog er mit verschiedenen Wanderzirkussen übers Land und spielte Klavier in amerikanischen GI-Clubs. In Hamburg, wo er als Sänger auftrat, wurde er von Talentscouts für Schallplattenaufnahmen entdeckt. Er absolvierte eine Gesangsausbildung an der Hamburger Musikhochschule und startete 1955 seine Karriere als Schlagersänger. 1956 stürmte Freddy mit seinem Titel Heimweh an die Spitze der deutschen Charts und verwies damit sogar Bill Haley mit seinem Rock Around The Clock auf die Plätze. Im gleichen Jahr nahm er am Grand Prix Eurovision de la Chanson teil mit dem Titel So geht das jede Nacht. Sensationell war damals, dass ein Newcomer sogleich die gesamte etablierte Konkurenz hinter sich ließ. Mit Aufnahmen wie Heimatlos, Heimweh, Die Gitarre und das Meer, Der Legionär, Unter fremden Sternen, La Paloma und seinem Evergreen Junge komm bald wieder hatte Freddy weitere Nummer-1-Hits in den deutschen Charts. Im Kino war er ebenfalls erfolgreich. Freddy Quinn spielte in zahlreichen Spielfilmen wie Freddy, die Gitarre und das Meer und Freddy unter fremden Sternen mit, wo er meist seine aktuellen Lieder sang. Der Film Die Gitarre und das Meer wurde sogar mit dem Bambi als erfolgreichster Film des Jahres 1959 ausgezeichnet. Für seine Verdienste um die deutsche Musik wurde Freddy mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nach der Jahrtausendwende zog sich Freddy Quinn zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück. TRACKS: Disk 1 1. Junge, komm bald wieder 2. Unter fremden Sternen 3. Heimweh 4. Die Gitarre und das Meer 5. Sie hiess Mary Ann (Sixteen Tons) 6. Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise 7. Heut geht s an Bord 8. Heimweh nach St. Pauli 9. Auch Matrosen haben eine Heimat 10. Wir lagen vor Madagaskar/Wenn das Schifferklavier 11. Wolken, Wind und Wogen 12. Seemann-Oh-Seemann 13. Du bist die Liebe 14. So geht das jede Nacht 15. Du mußt alles vergessen (Ay, ay Amigo) 16. Einmal in Tampico 17. Du brauchst doch immer wieder einen Freund 18. Endlose Nächte 19. Der Legionär 20. Ich bin bald wieder hier 21. Wer das vergißt 22. Noch immer allein 23. Ein armer Mulero 24. Cigarettes And Whisky (Washington Bar Song) 25. Sabrina Disk 2 1. La Paloma 2. Alo-Ahe 3. Und das weite Meer 4. Mein Hamburg 5. Melodie der Nacht 6. Irgendwann gibt s ein Wiedersehen 7. Das gibt s nur auf der Reeperbahn 8. Herr Meier 9. Was will das Meer von mir 10. Weit ist der Weg 11. Die Nacht vergeht so schnell 12. La Guitarra Brasiliana 13. Bel Sante 14. Keine Bange, Lieselotte 15. In Hongkong, da hat er ne Kleine 16. So viel Träume (Eine Fischer-Ballade) 17. Nur der Wind 18. Einmal oben - einmal unten 19. Wann kommt das Glück auch zu mir? 20. Der Boß ist nicht hier 21. Ich bin ein Vagabund 22. Rosalie 23. Heimatlos 24. Wenn die Sehnsucht nicht wär 25. Rolling Home

Anbieter: Dodax
Stand: 30.11.2020
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Alive AG Die Schlager des Jahres 1953 Pop CD Va...
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Es ging wieder aufwärts zu Anfang der 50er Jahre, das Wirtschaftswunder begann, an Fahrt aufzunehmen und man schaute positiv in die Zukunft. Träume von fernen Ländern und Romantik standen hoch im Kurs. Auf der vorliegenden Doppel-CD finden sich 50 der erfolgreichsten Schlager des Jahres 1953, die damals am häufigsten im Radio und in den Musikboxen gespielt wurden. Mit dabei sind die deutschen Stars der Zeit: Gerhard Wendland, Vico Torriani, Peter Alexander, Bibi Johns, Willy Schneider und Bruce Low. Eine musikalische Zeitreise in die frühen Fünfziger als Teil der CD Serie Die Schlager des Jahres . TRACKS: Disk 1 1. Peter Alexander - La Bella Musica 2. Lale Andersen - Ja, mein Hein ist der schönste Matrose 3. Rudi Schuricke - Frauen und Wein 4. Lys Assia - Was kostet das Hundchen dort im Fenster? 5. Vico Torriani - Am Strande von Havanna steht ein Mädchen 6. Gerhard Wendland - Lebe wohl, du schwarze Rose 7. René Carol - Mandolinen der Liebe erklingen 8. Rita Paul - Spiel mir eine alte Melodie 9. Friedel Hensch & die Cyprys - Mucki-Boogie 10. Peter Alexander - Plim-Plim! Plum-Plum! (Ja man kann mit Mandolinen in Italien was verdienen) 11. Bruce Low - Sag warum willst du von mir gehen 12. Peter Alexander, Erni Bieler & Erwin Halletz - Optimisten-Boogie (Junge, Junge, Junge) 13. Bibi Johns - Bella Bimba 14. Hula Hawaiian Quartett - Am weißen Strand von Soerebaya 15. Jupp Schmitz - Wir kommen alle, alle in den Himmel 16. Friedel Hensch & die Cyprys - Das kleine Liebeskarussell 17. Lale Andersen - Am Kai bei der alten Laterne 18. Detlev Lais - Es wird ja alles wieder gut 19. Willy Hagara - Diesmal muß es Liebe sein 20. Peter Alexander - Fahr auf dem Zigeunerwagen 21. Gerhard Wendland - Domino 22. Illo Schieder - Wie oft du mich küsst 23. Lys Assia - Er ist so männlich und dabei doch so zart 24. Vico Torriani - Du schwarzer Zigeuner 25. Orchester Willy Berking - Blue Tango Disk 2 1. Peter Alexander & Leila Negra - Pony-Serenade 2. Vico Torriani - Bella Bella Donna 3. Willy Hagara - Auf dem blauen Meer 4. Bruce Low - Soviel Wind und keine Segel 5. Vico Torriani - Es war auf dem Canale Grande 6. Gerhard Wendland - Von Liebe reden wir später 7. Bibi Johns & Die Starlets - Auf Jamaica schenken abends die Matrosen 8. Jupp Schmitz - Am Aschermittwoch ist alles vorbei 9. Peter Alexander - Ein Musikus, ein Musikus 10. Vico Torriani - Bravo, bravo, beinah wie Caruso 11. Hans Arno Simon - Anneliese 12. Gerhard Wendland - Warum 13. Fred Rauch & die Münchner Musikanten - Schützenliesel 14. Heinz Erhardt - Pappi s Wiegenlied 15. Evelyn Künneke - Wozu hat man den Mund 16. Lale Andersen - Fernweh (Helpless) 17. Ernie Bieler & Rudi Hofstetter - Ich möcht so gern dein Herz klopfen hör n 18. Lys Assia & Fred Weyrich - Schweden-Mädel 19. Gerhard Wendland - Jambalaya 20. Rudi Schuricke - Sei lieb zu mir 21. Peter Alexander, Erni Bieler & Erwin Halletz - Keine Angst vor großen Tieren 22. Bibi Johns - Ich habe solche Angst 23. Willy Hagara - Die Perlenfischer (Vaya Con Dios) 24. Willy Schneider - Man müsste nochmal zwanzig sein 25. Vico Torriani - Granada

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Stand: 30.11.2020
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Die Literareon Lyrik-Bibliothek - Band 15
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Die Nachtigall (Theodor Storm) Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süssen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Sie war doch sonst ein wildes Blut; Nun geht sie tief in Sinnen, Trägt in der Hand den Sommerhut Und duldet still der Sonne Glut Und weiss nicht, was beginnen. Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süssen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Wenn in der Literatur die Nachtigallen singen, gilt es, aufzupassen: Irgendetwas wird sich ereignen oder hat sich ereignet, das es wert ist, zuzuhören. Walther von der Vogelweide lässt sie ein Stelldichein am Waldrand bezeugen und kann sich ihrer Verschwiegenheit sicher sein. Und da es gerade nicht die Nachtigall ist, die singt, müssen Romeo und Julia ihre erste Nacht beenden. Solange die Nachtigall sang, war alles in Ordnung. Meldet die Lerche den Tag, beginnen die Sorgen, die Einsamkeit und das Verhängnis. Auch bei Storm singt eine Nachtigall, die ganze Nacht lang. Es muss Frühling sein, nicht der raue Märzfrühling mit seinen kurzen warmen Sonnenstrahlen und dem unsicheren, verletzlichen Spriessen. Es ist der Maifrühling, in dem Tier und Kraut explodiert vor lauter Lust und Lebensfreude. Und etwas ist passiert in dieser Nacht. Wenn wir dann die dritte Strophe lesen, lesen wir sie – obwohl sie mit der ersten vollkommen identisch ist – anders. Es wäre schlichtweg falsch, zu behaupten, die dritte Strophe wiederhole die erste. Und das macht Storms kleines Nachtigallengedicht so einzigartig. Es verweist, einem doppelten Spiegel gleich, mitten in die Tiefe dessen, was Gedichte sind. Sprache ist hier nicht Sprache, Worte sind nicht Worte und Bedeutungen nicht Bedeutungen; Naturgesetze, die »Ist-Gleich-Zeichen« der äusseren Welt, verlieren ihren Belang. Was hier stattfindet, ist der Wiedereintritt der Form in die Form: Sprache in Versform, gebunden durch Laut, Reim, Rhythmus und Melodie, erzählt keine Geschichte, stellt keinen Ablauf dar, keine Handlung. Sie versetzt uns mitten in ein Geschehen, eine Stimmung, und ebenso hurtig lässt sie uns wieder in Ruhe. Gedichte sind, seit der Entwicklung einer modernen Lyrik ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert, Momentaufnahmen, oft reduziert auf kleine, unscheinbare Sinneseindrücke und Erlebnisse, die flüchtig sind wie der Wind. Eine Idee, ein Gedanke, ein Horizont; eine Welt. Thema und Anlass können nichtig sein oder bedeutend, das spielt keine Rolle. Gedichten liegt die Überlegung und die Überzeugung zugrunde, dass zwischen unserem Wahrnehmen und der Welt, wie sie ist, ein tiefer Graben droht, in den hinabzusteigen die Philosophen wagen – mit mehr oder weniger Erfolg. Gedichte hingegen bauen uns Stege über diesen Graben und lassen uns daran teilhaben, dass die Welt so viel mehr ist, als das, was unser Wahrnehmen zulässt. Zweimal hat sie gesungen, die Nachtigall, in identischen Worten. Doch, was wir hören, ist, wie beim Gesang der Vögel in der Natur, niemals das gleiche. München im Frühjahr 2014, Korbinian vom Leder

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Blockflöten-Set Wild Friends (Affe mit Flöte)
78,90 CHF *
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Mit dem Blockflötenset der Wild Friends lernst du einfach Blockflöte spielen! Hier ist alles drin, was du dazu brauchst: Deine tolle Affen- Blockflötentasche von NICI, komplett mit Schildchen für deinen Namen. Deine neue Blockflöte von Adler-Heinrich: (Barocke Griffweise) mit dem Kopf aus Kunststoff, damit du ihn leichter reinigen kannst und einem Fussteil aus Ahornholz. Als Zubehör enthält die Tasche einen Wischer zum Reinigen der Flöte und eine Dose Korkfett, damit Kopf- und Fussteil immer gut zusammenpassen. Deine Anleitung zum Lernen Spiel mit uns! Blockflöte von der kunterbundedition. Diese Flötenschule enthält über 80 der schönsten Volks- und Kinderlieder, Traditionals und Popsongs mit Texten zum Singen und Gitarren-Begleitakkorden. Im Heft findest du auch viele Wild Friends, die du noch bunt ausmalen kannst. Deine Spiel mit uns! CD mit 12 Liedern und Songs aus dem Heft wie Morning Has Broken - All My Loving (Beatles) - Die Antwort weiss ganz allein der Wind - Freude schöner Götterfunken und viele andere mehr, jeweils mit Melodie und Playbackfassung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Einfach Frau sein
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'Schmetterlingszeit' ist die Zeit im Leben einer Frau, in der innere Prozesse langsam abgeschlossen werden, das Neue sich zu entfalten beginnt und Veränderungen die ersten Früchte tragen. Und es ist eine besondere Zeit. Obwohl oftmals noch unklar ist, wie alles gelingen kann, weiss man was man will und worauf man aufbauen kann. In dieser Lebensphase folgt eine Frau wieder ihrer eigenen Melodie und beginnt zu tanzen wie ein Schmetterling im Wind. Nachdenklich und einfühlsam beschreibt Telse Maria Kähler in ihren Gedichten diese Zeit.

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Stand: 30.11.2020
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Al Capone 9 - Kriminalroman
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Es geschah auf der Strasse von St. Louis nach Chicago. Der D-Zug donnerte durch die Aprilnacht dem Lade Michigan zu. Eben hatte er den Bahnhof von Pontiac passiert und ratterte nordostwärts der Millionenstadt entgegen, von der ihn noch etwa fünfundachtzig Meilen trennten. Suzan Tunney sass in einem Abteil der ersten Klasse, hatte den Kopf gegen das Fenster gelehnt und blickte in die dunkle Nacht hinaus. Der Regen zog sich in langen Fäden quer über die Scheibe, und der Wind strich pfeifend an der Aussenhaut der Waggons vorbei und mischte sich in die Melodie der Räder. Suzan warf einen Blick auf ihre Armbanduhr und rechnete aus, wie lange der Zug noch brauchte. Etwas entmutigt lehnte sie sich gegen ihren Mantel an die Polster und schloss die Augen. Sie war in St. Louis gewesen, wo sie ihre Tante Mae besucht hatte. Tante Mae war eine Schwester ihrer Mutter und lebte seit einem halben Menschenalter allein in St. Louis, wohin sie ihrem Mann damals gefolgt war. Onkel Ted war vor fünfzehn Jahren gestorben, und die alt gewordene Frau fühlte sich jetzt sehr einsam drüben am Rand des Westens. Suzan hatte ihr schon so oft versprochen, sie einmal zu besuchen, und jetzt hatte sie sich ein paar Tage Zeit dazu genommen. Es war keine sonderlich erquickende Zeit gewesen; Tante Mae war wirklich alt und unduldsam geworden und ausserdem auch noch schwerhörig. Suzan war froh, als sie sich wieder in den Zug setzen konnte. Ihre Gedanken eilten der Lokomotive voraus dem fernen Chicago entgegen. Sie dachte an ihr Leben dort, an ihr schönes Haus draussen in Addison und an alles, was dazu gehörte. Nicht ganz siebenundzwanzig Jahre war sie alt an diesem Tag, an dem es geschah. Einen Wagen dahinter sass in einem überfüllten Abteil ein schwarzhaariger junger Mann am Fenster und blickte aus kühlen pulvergrauen Augen in die gleiche Nacht hinaus. Er hatte ein hageres Gesicht, eine leicht gebogene scharfe Nase, dünne Lippen und ein kräftig ausgeprägtes Kinn.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.11.2020
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Die Literareon Lyrik-Bibliothek - Band 15
28,80 € *
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Die Nachtigall (Theodor Storm) Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süßen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Sie war doch sonst ein wildes Blut; Nun geht sie tief in Sinnen, Trägt in der Hand den Sommerhut Und duldet still der Sonne Glut Und weiß nicht, was beginnen. Das macht, es hat die Nachtigall Die ganze Nacht gesungen; Da sind von ihrem süßen Schall, Da sind in Hall und Widerhall Die Rosen aufgesprungen. Wenn in der Literatur die Nachtigallen singen, gilt es, aufzupassen: Irgendetwas wird sich ereignen oder hat sich ereignet, das es wert ist, zuzuhören. Walther von der Vogelweide lässt sie ein Stelldichein am Waldrand bezeugen und kann sich ihrer Verschwiegenheit sicher sein. Und da es gerade nicht die Nachtigall ist, die singt, müssen Romeo und Julia ihre erste Nacht beenden. Solange die Nachtigall sang, war alles in Ordnung. Meldet die Lerche den Tag, beginnen die Sorgen, die Einsamkeit und das Verhängnis. Auch bei Storm singt eine Nachtigall, die ganze Nacht lang. Es muss Frühling sein, nicht der raue Märzfrühling mit seinen kurzen warmen Sonnenstrahlen und dem unsicheren, verletzlichen Sprießen. Es ist der Maifrühling, in dem Tier und Kraut explodiert vor lauter Lust und Lebensfreude. Und etwas ist passiert in dieser Nacht. Wenn wir dann die dritte Strophe lesen, lesen wir sie – obwohl sie mit der ersten vollkommen identisch ist – anders. Es wäre schlichtweg falsch, zu behaupten, die dritte Strophe wiederhole die erste. Und das macht Storms kleines Nachtigallengedicht so einzigartig. Es verweist, einem doppelten Spiegel gleich, mitten in die Tiefe dessen, was Gedichte sind. Sprache ist hier nicht Sprache, Worte sind nicht Worte und Bedeutungen nicht Bedeutungen; Naturgesetze, die »Ist-Gleich-Zeichen« der äußeren Welt, verlieren ihren Belang. Was hier stattfindet, ist der Wiedereintritt der Form in die Form: Sprache in Versform, gebunden durch Laut, Reim, Rhythmus und Melodie, erzählt keine Geschichte, stellt keinen Ablauf dar, keine Handlung. Sie versetzt uns mitten in ein Geschehen, eine Stimmung, und ebenso hurtig lässt sie uns wieder in Ruhe. Gedichte sind, seit der Entwicklung einer modernen Lyrik ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert, Momentaufnahmen, oft reduziert auf kleine, unscheinbare Sinneseindrücke und Erlebnisse, die flüchtig sind wie der Wind. Eine Idee, ein Gedanke, ein Horizont; eine Welt. Thema und Anlass können nichtig sein oder bedeutend, das spielt keine Rolle. Gedichten liegt die Überlegung und die Überzeugung zugrunde, dass zwischen unserem Wahrnehmen und der Welt, wie sie ist, ein tiefer Graben droht, in den hinabzusteigen die Philosophen wagen – mit mehr oder weniger Erfolg. Gedichte hingegen bauen uns Stege über diesen Graben und lassen uns daran teilhaben, dass die Welt so viel mehr ist, als das, was unser Wahrnehmen zulässt. Zweimal hat sie gesungen, die Nachtigall, in identischen Worten. Doch, was wir hören, ist, wie beim Gesang der Vögel in der Natur, niemals das gleiche. München im Frühjahr 2014, Korbinian vom Leder

Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.11.2020
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